California Dreaming

In den Herbstferien ging es wieder nach Kalifornien! Es fehlte ja schließlich noch ein Stück Highway 1!

In Los Angeles haben wir unseren Campervan bei Lost Campers abgeholt und dann ging es an der Küste entlang nach San Clemente. Der Strand im State Park war ein Traum, vor allem am ersten Tag, als die Wellen hoch genug für die Surfer waren, so dass wir einige Zeit dort saßen und zuschauten.

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Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück nach San Diego, womit für mich dann der Highway 1 komplett war. Erster Stopp war Mission Beach, einem irrebreiten Sandstrand. Wer in der Gegend ist sollte dort auf jeden Fall mal vorbeischauen.

Weiter ging es in die ‚Old Town’, einem Touri-Viertel rund um das Gründungskloster. Viel Kitsch, aber zwischendrin gab es auch ein paar ganz hübsche Sachen.

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Eigentlich wollten wir uns noch den Silver State Park anschauen, der uns aber nicht gefallen hat. Stattdessen haben wir einen Abstecher an die mexikanische Grenze gemacht. Eine riesige Einkaufsmall, dahinter eine Fußgängerbrücke nach Mexiko. Als wir dort waren, war gerade Schulschluss und die ganzen Schulkinder sind zurück nach Mexiko gegangen. Um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, bringen die Mexikaner, die es sich leisten können, ihre Kinder in den USA zur Welt, die damit zu US-Staatsbürgern werden, wodurch ihnen z.B. auch zusteht, eine amerikanische Schule zu besuchen. Wie wir mit eigenen Augen sehen konnten, machen viele davon Gebrauch. Wir selbst sind aber nicht über die Grenze gegangen, weil uns das zu aufwändig war und es mittlerweile auch schon recht spät war.

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Stattdessen sind wir wieder zurück nach San Clemente gefahren und haben uns ein weiteres Mal am Sonnenuntergang über dem Pazifik erfreut.

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Am nächsten Morgen sollte es eigentlich in den Sequoia National Park gehen. Aufgrund der Haushaltssperre war dieser allerdings geschlossen und so brauchten wir ein Alternativprogramm. Wir haben erfahren, dass der angrenzende National Forest geöffnet hat und dort ebenfalls der ein oder andere Sequoiabaum rumsteht, wenn auch nicht die ganz großen und dicken.

Besser als nichts, dachten wir uns und fuhren los. Im Wald angekommen, ging es ordentlich bergauf und wir fuhren vom Spätsommer in den Herbst hinein. Im Wald selbst erwartete uns die totale Einsamkeit. Auf dem Weg sind wir nur einer handvoll Menschen begegnet und auf unserem Campingplatz waren wir völlig allein. Da es sich um einen Naturcampingplatz handelte, bei dem man das Geld einfach in eine dafür vorgesehene Box wirft, waren nicht mal Besitzer des Campingplatzes in der Nähe. Wenn wir auch nicht die ganz großen Sequoiabäume gesehen haben, so war das Erlebnis der totalen Einsamkeit doch einmalig!

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Ein Tag Herbst genügte uns dann aber auch und wir machten uns wieder auf den Weg an die Küste. Steffi kannte noch einen tollen Campingplatz in der Nähe von Big Sur, den wir direkt für 2 Nächte buchten.20131016-DSC_093716

So hatten wir einen kompletten Tag Zeit, die Tierwelt in Monterey zu beobachten. Zunächst stand Whale Watching auf dem Programm. Wir hatten Glück, denn aufgrund von hervorragenden Futterbedingungen, waren bereits seit einigen Wochen über 40 Buckelwale in der Bucht, die wir auch zu Gesicht bekamen. Ein beeindruckendes Erlebnis! Diese Tiere sind einfach großartig, im wahrsten Sinne des Wortes!

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Am Anfang haben wir noch ein paar Delfine und einen Orka zu sehen bekommen. Unser Schiff wurde von jeder Menge Seelöwen begleitet sowie von einigen Pelikanen.

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Am Nachmittag habe ich mir dann noch ein Kajak geliehen, mit dem man im Hafen herumpaddeln kann. Dort leben unter anderem jede Menge Seelöwen, Seehunde, Pelikane, … Man selbst sollte zwar Abstand zu den Tieren halten, für die Tiere gilt diese Regel jedoch nicht und so tauchten die Seehunde auch munter unter meinem Kajak her.

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Am Abend musste ich dann noch unsere Mülltüte vor einer Waschbärenfamilie retten und vor einem Stinktier in unseren Van flüchten. Willkommen in der amerikanischen Wildnis! Das war übrigens das erste lebende Skunk, das ich gesehen habe. Sonst liegen die ja immer nur tot auf der Autobahn rum und stinken mein Auto voll.

Dann ging es den Highway 1 von Big Sur nach Malibu zurück. Die Strecke kannte ich ja bereits. Aber sie ist auch immer wieder ein Traum!

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Malibu selbst war eine Enttäuschung! Kann man sich also getrost knicken. Nicht mal den Baywatch-Strand gibt es zu sehen, denn der ist in Santa Monica!

Den letzten Tag verbrachten wir in Los Angeles. Nach einem Frühstück in Santa Monica ging es in die Hollywood Hills. Wir haben es zwar nicht ganz bis zum Hollywood-Schild geschafft, aber das ein oder andere nette Häuschen auf unsere Einkaufsliste gepackt!

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Zum Abschluss gab es dann das Kontrastprogramm am Venice Beach mit seinem bekannten Muscle Beach. Völlig verrückte Gestalten, die da rumhängen! Definitiv sehenswert!


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Da war sie dann auch leider schon wieder vorbei, die Woche!

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